Nickelfreisetzung in das Grundwasser und dessen Bindung bei der ­Wasser­aufbereitung zu Trinkwasser (Nettetal/Niederrhein)

  • Frank Wisotzky
  • Osman Can Kandemiroglu
  • Christian Plassmann

Abstract

Die Nickelfreisetzung in das Grundwasser zweier Trinkwassereinzugsgebiete am linken Niederrhein wurde untersucht. In beiden Gewinnungen wurde in erster Linie eine Versauerung des Grundwassers als auslösender Faktor ermittelt. Bei pH-Werten unterhalb von 6,5 wurden bei stark negativen Calcit-Sät­tigungsindizes erhöhte Nickelkonzentrationen im Grundwasser bestimmt. Die Nickelentfernung in der Wasseraufbereitung erfolgt durch Reaktion mit halbgebrannten Dolomit im Fall-Verrieselungs-Filter des Wasserwerkes Breyell. Das Nickel wird dabei an Manganoxiden und Calcit-Mineralen gebunden und damit sicher entfernt.
Veröffentlicht
2013-04-21
Zitieren
WISOTZKY, Frank; KANDEMIROGLU, Osman Can; PLASSMANN, Christian. Nickelfreisetzung in das Grundwasser und dessen Bindung bei der ­Wasser­aufbereitung zu Trinkwasser (Nettetal/Niederrhein). gwf Wasser | Abwasser, [S.l.], v. 153, n. 07-08, p. 828 - 832, apr. 2013. ISSN 0016-3651. Verfügbar unter: <http://ojs.di-verlag.de/index.php/gwf_wa/article/view/1214>. Date accessed: 12 aug. 2020.