Das CARIX-Verfahren - eine langjährig erprobte Technologie

  • Klaus Hagen
  • Wolfgang Höll

Abstract

Das CARIX-Verfahren ist ein Ionenaustauschprozess, der normalerweise ein Mischbett, bestehend aus einem schwach sauren und einem stark basischen Austauschermaterial, verwendet. Als einzige Chemikalie zur Regeneration wird Kohlenstoffdioxid verwendet. Als Folge dieser Art Regeneration enthält das Abwasser nur die Salzmenge, die im Entsalzungs-zyklus entfernt wurde. Das CARIX-Verfahren ermöglicht eine kombinierte Teilenthärtung/Entcarbonisierung/Sulfat- und/oder Nitratelimination. Eine Modifikation des Verfahrens benutzt ausschließlich einen schwach sauren Austauscher und ermöglicht eine Teilenthärtung mit Entcarbonisierung. Das Verfahren ist seit 24 Jahren in Deutschland bisher in dreizehn Anlagen in Wasserwerken realisiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine ausgezeichnete Produktwasserqualität bei relativ geringen Kosten erreicht wird.
Veröffentlicht
2013-06-14
Zitieren
HAGEN, Klaus; HÖLL, Wolfgang. Das CARIX-Verfahren - eine langjährig erprobte Technologie. gwf Wasser | Abwasser, [S.l.], v. 150, n. Spezial 1, p. W 44 - W48, juni 2013. ISSN 0016-3651. Verfügbar unter: <http://ojs.di-verlag.de/index.php/gwf_wa/article/view/941>. Date accessed: 05 juni 2020.