Relevanz der Siebbedingungen bei der Bestimmung von AFS63 (feine abfiltrierbare Stoffe) in Verkehrsflächenabflüssen

Relevance of the sieving conditions during the determination of SS63 (Suspended Solids) in traffic area runoff

Autor/innen

  • Antje Welker

DOI:

https://doi.org/10.17560/gwfwa.v165i05.2718

Schlagworte:

Siebbedingungen, Bestimmungsmethode, Feststoffe, AFS63, Verkehrsflächenabfluss

Abstract

Feine abfiltrierbare Feststoffe (AFS63) sind in Deutschland ein neuer Parameter zur qualitativen Bewertung von Niederschlagsabflüssen. Während die gesamten abfiltrierbaren Feststoffe (AFSges) gemäß DIN 38409-2 oder DIN EN 872 analysiert werden können, fehlt bisher eine genormte Methode zur AFS63-Bestimmung. Erste Untersuchungen dazu zeigten, dass die Bedingungen der Siebung sowie der Dispergierung einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis haben. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse systematischer Untersuchungen mit verschiedenen Siebmethoden (manuell und apparativ, variierende Siebdurchmesser und Spülwasservolumina) sowie Arten zur Vordispergierung (manuell, Ultraschall, Dissolver) an Feststoffen von Verkehrsflächen (Straßenstäube) mit bekannter Korngrößenverteilung gezeigt. Anhand der Laborversuche wurde festgestellt, dass die Wiederfindung an AFS63 mit einer apparativen Siebung gelingt. Bei der manuellen Siebung ist auf ein an die Siebfläche angepasstes Spülwasservolumen zu achten. Für alle Siebmethoden wird eine Vordispergierung mittels intensiver manuellen Schüttlung oder Dissolver empfohlen. Die Vordispergierung mit dem Ultraschall führt zu einer Zerschlagung der Partikel und damit zu Überbefunden an AFS63.

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Veröffentlicht

29.05.2024