Wachstumsbedingungen von Pseudomonas aeruginosa unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in Trinkwasserversorgungssystemen

Autor/innen

  • Dirk Schoenen

Abstract

Das Vorkommen von Pseudomonas aeruginosa in nährstoffarmen Wässern, wie z. B. Trinkwasser, wird immer wieder mit dem besonders geringen Nährstoffbedarf von P. a. begründet. P. a. besitzt jedoch die gleichen grundlegenden Stoffwechselaktivitäten wie andere Mikroorganismen auch. Ein wichtiger Unterschied zu vielen anderen Mikroorganismen besteht allerdings darin, dass P. a. viele verschiedene Stoffe abbauen und verwerten kann. Darunter sind auch wasserunlösliche Stoffe wie z. B. langkettige, gesättigte, aliphatische Kohlenwasserstoffe (Paraffine) oder oberflächenbenetzende Substanzen wie Tenside. Sie werden von P. a. an der Grenzfläche zum Wasser aufgenommen und abgebaut. Auf Oberflächen kommt es zu einer Vermehrung von P. a., obwohl das Wasser ggf. frei oder arm an organischen Nährstoffen ist. Die auf der Oberfläche herangewachsenen P. a. werden ins Wasser abgegeben und auch dort nachgewiesen.

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Veröffentlicht

2013-07-21