Digitale Anlagenmodelle in der Prozessindustrie

Status und Implementierungsansätze

  • Alexander Fay

Abstract

Sowohl in der Förderung und Verarbeitung von Öl und Gas als auch in der chemischen Industrie besteht ein wachsender Bedarf, über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen – bei dem im Gegensatz zur Fertigungsindustrie von einem Lebenszyklus-Zeitraum (Asset Life Cycle) von 50 und mehr Jahren ausgegangen werden kann – ein stets aktuelles Anlagenmodell zur Verfügung zu haben, um den wachsenden Anforderungen im Wettbewerb um optimale Ressourcennutzung (Energie, Rohstoffe und Personal) zu bestehen. Im VDI-Statuspapier „Durchgängigen und dynamischen Engineering von Anlagen“ wurden Anwendungsszenarien definiert, die beschreiben, wie im Engineering-Prozess einer Anlage ein integrierendes Anlagenmodell über den Lebensweg der realisierten Anlage gepflegt und genutzt wird, welche neuen geschäftliche Rollen im zugehörigen Wertschöpfungsnetz entstehen und wer dabei welchen Nutzen haben könnte. In diesem Beitrag werden diese Überlegungen an den Anforderungen und aktuellen Entwicklungen der Prozessindustrie gespiegelt und auf den Implementierungsstatus von digitalen Anlagenmodellen in der Prozessindustrie eingegangen.

Veröffentlicht
2020-08-17
Zitieren
FAY, Alexander. Digitale Anlagenmodelle in der Prozessindustrie. atp magazin, [S.l.], v. 62, n. 8, p. 74-83, aug. 2020. ISSN 2364-3137. Verfügbar unter: <http://ojs.di-verlag.de/index.php/atp_edition/article/view/2484>. Date accessed: 24 sep. 2020. doi: https://doi.org/10.17560/atp.v62i8.2484.
Rubrik
Hauptbeitrag / Peer-Review

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