Modellbasierte PLT-Sicherheitsfunktionen datenbasiert überwachen

Anomalieerkennung bei reproduzierbaren, chemischen Batchprozessen

Autor/innen

  • Philipp Langlitz BASF SE
  • Felix Lenhart BASF SE
  • Martin Roser BASF SE

DOI:

https://doi.org/10.17560/atp.v65i4.2630

Schlagworte:

Sicherheitsfunktionen, Anomalieerkennung, Batchprozesse, Prozessleittechnik

Abstract

In komplexen und modellbasierten PLT-Sicherheitsfunktionen werden unsicherheitsbehaftete Prozessmesswerte zur Berechnung von nicht direkt  beobachtbaren Abschaltwerten verwendet, was bei  Nutzung der sicherheitstechnischen  Messgenauigkeitsangaben der Hersteller und üblichen  Fehlerfortpflanzungsmethoden zu hohen  Sicherheitsabschlägen führt. Dieser Beitrag skizziert einen Ansatz zur datenbasierten Überwachung und  Anomalieerkennung für reproduzierbare, chemische  Batchprozesse. was die Nutzung von geringeren  Sicherheitsabschlägen auf Basis der Messwiederholbarkeit  rechtfertigen, und sich somit äußerst positiv auf die  Betreibbarkeit von komplexen und modellbasierten PLT-Sicherheitsfunktionen auswirken würde. Das Potenzial dieses Verfahrens zur Erhöhung des Diagnosegrads und  Erkennung unbekannter Anomalien im Produktionsprozess wird anhand von historischen Prozessdaten aufgezeigt und  diskutiert.

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Veröffentlicht

12.04.2023

Ausgabe

Rubrik

Hauptbeitrag / Peer-Review

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