Lastspitzenglättung in Arealnetzen mit Elektrofahrzeugen

Vergleichende Untersuchung verschiedener Ladestrategien

Autor/innen

  • Josef Meiers Universität des Saarlandes
  • Georg Frey Universität des Saarlandes

DOI:

https://doi.org/10.17560/atp.v66i5.2729

Schlagworte:

Bidirektionales Laden, Elektrofahrzeug, Lastspitzenglättung, Smart Charging

Abstract

Strombezugsspitzen haben einen hohen Einfluss auf die Stabilität des Stromnetzes und die finanzielle Belastung gewerblicher und industrieller Endverbraucher im  Leistungstarif. Werden im Areal des Endverbrauchers  Elektrofahrzeuge geladen, können sich die Bezugsspitzen weiter erhöhen. Dies kann durch intelligentes  unidirektionales Laden teilweise vermieden werden.
Bidirektionales Laden erlaubt eine weitere Verteilung der Last durch Nutzung des Batteriespeichers in den  Fahrzeugen. In der vorliegenden Studie wird untersucht, wie sich die unterschiedlichen Ladestrategien bei  steigender Flottengröße auf den Gesamtverbrauch in einem Arealstromnetz auswirken. Als Beispiel dienen hier reale Daten vom Campus der Universität des Saarlandes. Die Ergebnisse der Simulationsstudie zeigen, dass gerade bidirektionales Laden ein erhebliches  Kostensenkungspotenzial bietet.

Veröffentlicht

03.06.2024

Ausgabe

Rubrik

Hauptbeitrag / Peer-Review